Sommerferien

Die Ferien stehen vor der Tür… 
 
Die Halle Volkmannstraße ist vom 16.07. bis 16.08. geschlossen
 
Die Halle Erlenstraße ist vom 20.07. bis 16.08. mit Ausnahme des Ferienprogramms geschlossen
 
Ab dem 17.08. kann das Training nach dem jetzt gültigen Corona-Trainingszeiten-Plan wieder aufgenommen werden
 
Wir wünschen allen Mitglieder, Trainern und Übungsleitern schöne Ferien!

Landessportbund fordert Erhöhung des Sporthaushalts

LSB-Aufruf-Petition (002)

Liebe Mitglieder

Wir als BTS Neustadt stehen voll hinter diesen Forderungen des Landessportbundes und würden uns freuen wenn möglichst viele von Euch die Petition unterstützen.

Pressemitteilung:

Landessportbund fordert Erhöhung des Sporthaushalts –

Online-Petition bei der Bremischen Bürgerschaft eingereicht

Der Landessportbund Bremen hat bei der Bremischen Bürgerschaft in Person von Präsident Andreas Vroom eine Online-Petition für eine Erhöhung des neuen Sporthaushalts eingereicht. Die Online-Petition des Landessportbundes ist seit heute öffentlich und kann unter https://bit.ly/3hrtZho eingesehen werden. Die Petition ist ab sofort zur Mitzeichnung freigegeben. Um sich gegenüber der Politik Gehör zu verschaffen und den Forderungen zum neuen Sporthaushalt Nachdruck zu verleihen, ruft der LSB alle Sportlerinnen und Sportler jeden Alters (auch Minderjährige können die Petition mitzeichnen) sowie die Sportvereine und die rund 150000 Vereinsmitglieder in Bremen und Bremerhaven dazu auf, die Online-Petition durch ihre Mitzeichnung aktiv zu unterstützen.

Nicht zuletzt in der aktuellen Coronakrise zeigt sich, wie wichtig der Vereinssport für die Gesellschaft ist. Der Sporthaushalt des Bremer Senats wird der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports dabei in keiner Weise gerecht. Ohne zusätzliche öffentliche Gelder steigen die Mitgliedsbeiträge der Vereine immer weiter an und der Vereinssport wird unattraktiv. Daher fordert der LSB für das laufende Jahr 2020 eine Erhöhung des Sport-Budgets um mindestens 1,2 Millionen Euro für Maßnahmen, von denen der organisierte Sport und die Mitglieder der Sportvereine unmittelbar profitieren.

Konkret fordert der Landessportbund folgende Maßnahmen:

  • Bereitstellung von Fördermitteln zur Gewinnung und Ausbildung von Übungsleiter/innen und Trainer/innen.
  • Erhöhung der Energiekostenzuschüsse für die Sicherstellung der vereinseigenen   Sportanlagen.
  • Erhöhung der (Nachwuchs)Leistungssportförderung und Talentförderung.
  • Kostenfreie Nutzung von öffentlichen Sportanlagen, Sport- und Schulhallen sowie Schwimmbädern für die Träger des Sports (Vereine des Landessportbundes).
  • Verhinderung von Ausgrenzung aus dem Vereinsleben durch eine finanzielle Übernahme von Vereinsmitgliedschaften für sozial benachteiligte Personenkreise.
  • Sicherstellung der funktionalen und wohnortnahen Sportflächen (sportartübergreifend) für die Träger des Sports (Landessportbund), Vereine, Verbände und Gliederungen auch als Begegnungsstätten.

„Die vielschichtigen Aufgaben des organisierten Sports, insbesondere für die Gesundheit und den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft, werden im neuen Haushaltsentwurf wieder einmal vernachlässigt und nicht ausreichend gewürdigt. Es bedarf dringend einer stärkeren öffentlichen Unterstützung des Sports. Allein der allgemeine gesellschaftliche Wandel stellt die Vereine und somit auch die Vereinsmitglieder vor enorme Probleme und Herausforderungen“, erklärt LSB-Präsident Andreas Vroom. „Wir brauchen mehr Gehör und Stimme in der Politik“.

Die Mitzeichnungsfrist für die Online-Petition des Landessportbundes Bremen beträgt sechs Wochen und endet am 23. Juli 2020. Nähere Informationen zur Verfahrensweise mit öffentlichen Petitionen und den entsprechenden Regularien gibt es auf der Webseite der Bremischen Bürgerschaft unter https://www.bremische-buergerschaft.de/index.php?id=58.

Öffnung Sportplatz und vereinseigene Hallen

Ab sofort sind die Außenanlagen der Erlenstraße sowie ab dem 02.06.2020 die vereinseigenen Hallen in der Erlen- und der Volkmannstr. unter bestimmten Verhaltensregeln freigegeben.

allgemeine Verhaltensregeln auf und in den Sportanlagen (draußen und drinnen)

Das Kontaktverbot nach § 5 Coronaverordnung ist weiterhin gültig!

(Zuschauer/Eltern sind in der Halle verboten)

  • Eine sportliche Betätigung im Verein bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten, Erkältung und anderen Infektionen ist nicht zulässig. Bei derartigen Anzeichen müssen die Mitglieder leider zuhause bleiben
  • Es gilt durchgängig die 1,5–Meter–Abstandsregel.
  • Der Verzehr von Speisen und Getränken ist verboten (ausgenommen sind selbst  mitgebrachte Getränke während des Trainings).
  • Umkleiden, Duschen und Gemeinschaftsräume bleiben geschlossen.
  • Begehungsplan für die Halle in der Erlenstraße hier herunterladbar.

 

Training:

  • die Ausübung von Sport darf nur kontaktfrei erfolgen. Insbesondere dürfen keine Wettkampf- oder Wettspielsimulationen vorgenommen werden
  • der Mindestabstand zu anderen am Sportbetrieb Beteiligten von mindestens 1,5 Metern muss durchgängig, also vom Betreten bis zum Verlassen der Anlage (auch in ggf. einzulegenden Pausen) eingehalten werden. Dies gilt auch für Sitzgelegenheiten.
  • sofern benötigt, müssen eigene Handtücher (z.B. als Unterlage, zum Abwischen von Schweiß) von jeder Person mitgebracht werden
  • persönlich mitgebrachte Gegenstände sind getrennt von anderen abzulegen
  • Trainingsgeräte dürfen nur von der nutzenden Person angefasst werden
  • die Trainingsgeräte (inkl. der Bälle) müssen vor und nach Beendigung desinfiziert werden
  • es müssen bei jedem Training Teilnehmerlisten geführt werden, die 3 Wochen aufbewahrt werden

Lasst Euch trotz allem den Spaß nicht verderben und haltet Euch bitte an diese Vorgaben!

Es geht um die Gesundheit von uns allen.

Bei Verstößen droht uns eine Schließung der Anlagen seitens des Ordnungsamtes.

Der Vorsitzende an die Mitglieder

Liebe Mitglieder,

im Namen des Vorstandes möchte ich mich aus aktuellem Anlass an Euch wenden, um ein für uns alle existenzielles Thema anzusprechen.

Zu unserem größten  Bedauern mussten wir aufgrund der Corona Pandemie auf behördliche Anordnung den gesamten Verein schließen. Davon sind wir alle betroffen, d. h., der Vereins- und Kurssport, der Rehabilitationssport und alle anderen sportlichen Aktivitäten innerhalb und außerhalb unserer Hallen.

Dadurch ist uns jetzt schon ein erheblicher, finanzieller Schaden entstanden. Wir hoffen alle gemeinsam, dass wir schon bald wieder unsere geliebten sportlichen Aktivitäten aufnehmen können – wie lange immer es auch dauert – aber der Zeitpunkt wird kommen, da bin ich ganz sicher.

Jetzt zu einem Punkt, der das alles gefährden könnte:

Die Schließung des Vereins hat vereinzelt zu Rückforderungen von Beiträgen durch Vereinsmitglieder geführt. Dieser Wunsch ist nachvollziehbar, denn uns ist bewusst, dass viele Familien von Gehaltseinbußen betroffen sind.

Mitgliedsbeiträge sind, anders als z. B. Gebühren im Fitnessstudio, durch die Vereinssatzung bestimmt (die übrigens von allen Mitgliedern verabschiedet ist), d. h., sie sind kein Entgelt für eine bestimmte Leistung, sondern dienen der Umsetzung des Vereinszweckes.

Eine Nichtzahlung oder eine verlangte Rückzahlung der Mitgliedsbeiträge einzelner Mitglieder wegen der Schließung der Hallen widerspricht dem Vereinsrecht und unserer Satzung als gemeinnütziger Verein, der letztendlich  in seiner Gesamtheit gefährdet wird. Dies gilt nicht nur für uns, sondern für alle Vereine in Deutschland gleichermaßen.

Die aktuelle Lage ist nicht einzuschätzen- nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich – nur durch solidarisches Handeln wird es nach der Krise auch den Verein wie vor der Krise noch geben.

Ich appelliere daher an alle Mitglieder, „ihren“ Verein zu schützen und von Beitragsrückbuchungen und Rückforderungen abzusehen.

In diesem Zusammenhang sei auch auf die Pressemitteilung des LSB hingewiesen, in der alle Mitglieder aller Sportvereine zu Solidarität mit Ihren Vereinen aufgerufen werden.

PM LSB ruft zur Solidaritat mit den Vereinen auf

Diese Krise überstehen wir nur gemeinsam und solidarisch.

Ich verspreche Euch , das ich wie auch der gesamte Vorstand alles in unserer Macht stehende tun werden, unseren schönen Verein zu erhalten.

Auf ein baldiges Wiedersehen.

In diesem Sinne, alles Gute und beste Gesundheit für Euch alle

Euer

Peter Ittenbach

1. Vorsitzender

BTS Neustadt e. V.

1.vorsitzender@btsneustadt-bremen.de

 

 

 

BTS Neustadt baut auf finanzielle Hilfe – Weser Kurier 05.04.2020

|Sonntag 5. April 2020

BTS Neustadt baut auf finanzielle Hilfe

Mitarbeiter sollen in Kurzarbeit

Bremen. Bislang ist die BTS Neustadt von einer Vielzahl an Kündigungen verschont geblieben. Vereinzelte Androhungen habe es zwar gegeben, doch der Zusammenhalt innerhalb der 1600 Mitglieder des Vereins sei groß, sagt Sabine Brandt. „Und wer austreten will, den kann man sowieso nicht halten“, weiß die Geschäftsführerin. Einige hätten ihren Mitgliedsbeitrag zurückgefordert, doch die Anzahl derer sei gering. Dennoch sprengen die Folgen des Coronavirus bislang alles, was Brandt in ihren 20 Jahren, die sie im Amt ist, erlebt hat. „Wir brechen in der Geschäftsstelle gerade unter der Arbeit zusammen“, sagt die 51-Jährige.

Über 40 Jahre ist Sabine Brandt schon Mitglied in der Bremer Turn- und Sportgemeinde (BTS) Neustadt. Vom Kunstturnen über Badminton ist sie nun im Gesundheitssport aktiv – sowohl privat als auch als Trainerin. Besonders von älteren Sportlerinnen und Sportlern kämen nun Rückmeldungen, wie sehr ihnen die Kurse fehlen würden. „Der virtuelle Sport ist nichts für die ältere Generation“, weiß Brandt. Bei der Digitalisierung sei es deshalb wichtig, die Senioren nicht zu vergessen. Überhaupt sei die Digitalisierung, gerade in Zeiten von Homeoffice und Trainingskursen im Internet, das Thema der Zukunft. „Da brauchen wir als Verein bei der Umstellung auf jeden Fall Unterstützung. Was brauchen wir für die Digitalisierung und wie können wir alle Mitglieder mitnehmen“, fragt Sabine Brandt in Richtung der Verbände und Politik. Von der Politik sei man auch auf finanzielle Hilfe angewiesen. Die BTS Neustadt hat zum

1. April den Antrag auf Kurzarbeitergeld für ihre zehn fest angestellten Mitarbeiter gestellt. Die Einnahmen des Vereins sind nahezu komplett weggebrochen.

Keine Miete für die beiden Hallen, dazu bleiben die rund 400 Teilnehmer aus den Sportkursen fern. „Einige zahlen aus Solidarität trotzdem, dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Brandt. Der vom Bremer Senat vorgesehene Schutzschirm für Sportvereine in Höhe von einer Million Euro sei deshalb immens wichtig. An die Zeit nach der Corona-Pandemie hegt die 51-Jährige indes große Hoffnungen. „Ich hoffe, dass wir im Verein näher zusammenrücken, mehr Menschen ein Ehrenamt übernehmen und die bürokratischen Hürden in Zukunft nicht mehr so hoch sind.“ Dass die BTS Neustadt die Krise übersteht, davon ist Sabine Brandt aber überzeugt.