Wir trauern um Martin Böhme, unsere Ikone des Volleyballs

Die BTS Neustadt trauert um eines seiner herausragenden Mitglieder: in der Nacht vom 09. auf den 10. März ist Martin Böhme verstorben. Er wäre am 21. März 93 Jahre alt geworden.

 

Mit Martin Böhme verliert nicht nur die BTS Neustadt, sondern auch der gesamte Volleyball einen besonders verdienten Sportler, Trainer, Förderer (aber auch Forderer), ohne den die Entwicklung des Volleyballs in den letzten Jahrzehnten so nicht vorangeschritten wäre.

Seit 1960 hat er sich unermüdlich und mit dem nötigen Nachdruck und seiner typischen Intensität um den Volleyball verdient gemacht, ohne ihn wäre es z.B. 1969 nicht zur Gründung des Bremer Volleyballverbandes gekommen.

 

In den vielen Jahrzehnten seiner Trainertätigkeit hat Martin Böhme eine große Zahl von Talenten immer wieder hervorgebracht, so denken wir z.B. an viele erfolgreiche Mannschaften und auch die heute immer noch hochklassig spielenden „Mädchen“, wie er stets zu sagen pflegte. Besonderen Wert legte Martin Böhme dabei damals schon auf die Integration von jungen Talenten aus den verschiedensten Nationen. Und wenn nötig, hat er die Spielerinnen auch persönlich materiell unterstützt.

 

Martin Böhme war damit sozusagen der Vater des Volleyballs, der Mentor für die Talente, der „Pusher“ für die Motivation und den Ehrgeiz, der ihn stets selber prägte. Mit seiner richterlichen Präzision und seinem Sozialverhalten hat er auf Dauer die Weichen für die Weiterentwicklung seines geliebten Sports gestellt.

 

2008 wurde Martin Böhme für sein vorbildliches sportliches Engagement und seine ehrenamtlichen Leistungen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Auch in diversen Funktionen der BTS Neustadt war er immer wieder gefragt und geschätzt.

 

Die BTS Neustadt verliert mit Martin Böhme eine große Persönlichkeit, die sich um unseren Verein verdient gemacht hat.

Wir werden Martin stets in Ehren halten.